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TRUEVOICES TIEFEN-BEGLEITUNG IN EIN ERWACHTES BEWUSSTSEIN. |
• KONTAKT. |
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Einführung in wahre Vergebung. |
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Natürlich verwende ich auch
Worte und man kann mir Fragen stellen. Ich vermittle jedoch Erfahrung,
meine eigene Erfahrung des Heimkommens zu mir selbst. Da ich auch die Ego-Fallen
kenne, kann ich wachsamer Wegbegleiter sein. Dieses erlebte Wissen gebe ich an
offene Menschen weiter. Dann wird Transformation möglich. Vergebung ist keine neue LEHRE oder METHODE. Schon vor über 2000 Jahren hat ein Mann namens Jesus versucht, dieses Wissen den Menschen nahe zu bringen.
Doch Vergebung lässt sich nicht allein durch Gespräche vermitteln. Sie
ist eines der spirituellen Grundprinzipien, welches uns mit unserer
ursprünglichen Liebesfähigkeit und Größe wieder in Verbindung bringen
kann. Ein Mysterium, dass man erfahren muss.
Es ist ein "Weg" von vielen,
der uns mit der göttlichen Weisheit und Gnade wieder vereinen kann. Nach meinem
Erleben jedoch ein sehr wirksamer, wenn man ihm konsequent folgt. Ein neues
Zaubermittel für Blitzerleuchtung ist es jedoch nicht.
Was wäre denn Vergebung, die wenig bringt? Das, was wir Menschen im allgemeinen "Verzeihen" nennen, bringt in der Tiefe keine Heilung. Nehmen wir mal ein einfaches Beispiel. Dein Nachbar hat Dich geärgert. Er erzählt Dinge über Dich, die nicht stimmen. Nun hörst Du von Vergebung und verzeihst ihm auf herkömmliche Art seine Aussagen. Das geht in etwa so: "Vergebung scheint ja so eine edle Tugend zu sein. Da ich ein guter Mensch bin, will ich ihm mal großzügigerweise verzeihen. Dieser Typ weiß es halt nicht besser. Zum Glück habe ich nichts mit ihm zu tun. Für diesmal Schwamm drüber." Was ist geschehen? Hat sich der Groll auf den Nachbarn damit wirklich aufgelöst? Ist damit Verständnis und Nähe zueinander entstanden. Ich glaube nicht. Du hast versucht zu vergeben, doch ein Rest von Ärger und Separation ist geblieben. Es ist nur ein bisschen besser zugedeckt worden. Wie würde denn wahre Vergebung aussehen? Das Ergebnis wäre auf jeden Fall anders. Wahre Vergebung löst die Trennung auf, führt uns in spürbare Verbundenheit und Liebe miteinander. Doch zuerst würde ich gerne über einige Grundprinzipien unseres wahren SEINS sprechen. Mit unseren körperlichen Sinnesorganen und Denken lässt sich DAS nicht erfassen. Selbst Worte vermögen ES nicht wirklich auszudrücken. Auf der Ebene von Raum und Zeit bleibt es ein Mysterium, das sich jedem auf seine Weise entschleiert. Wenn das "Feld" reif ist. Das erfordert beispielsweise die Korrektur des Gedankens von Trennung. Als menschliche Wesen sehen wir mit unseren Augen z.B. einzelne Körper. Da das unserer einziger Maßstab (für Realität) zu sein scheint, rechtfertigt das dann die Aussagen: "Wir sind separate Personen. Wir haben nichts miteinander zu tun. Jeder muss halt selbst sehen, wie er zurechtkommt und alleine für sich sorgen." Doch stimmt das wirklich so? Sind wir derart voneinander getrennte Wesen? Wer schon einmal geliebt hat, sei es einen Menschen oder ein Tier, der kennt diese Verbundenheit, die jenseits von Worten oder Körpern einfach da ist. Obwohl wir sie nicht sehen oder riechen oder anfassen können, diese Liebe. Sie bleibt eine Tatsache, die uns im normalen Leben immer wieder begegnet. Was ist LIEBE wirklich? Sie ist und bleibt ein Phänomen, das wir nicht beschreiben können. Zumindest nicht mit Worten. Denn wer es noch nicht erfahren hat, dem helfenden auch keine noch so präzisen Erklärungen. Du musst ES auch erfahren. Deshalb spreche ich Eingangs von "Übertragung". Ein entsprechendes Bewusstseinsfeld erleichtert dir, diese Erfahrung zu machen. Diese Verbundenheit kenne ich, doch was hat das mit Vergebung zu tun? Ziemlich viel sogar. Wenn wir in der Liebe so verbunden sind, warum sollten wir es dann im Groll oder der Wut plötzlich nicht mehr sein? Nur weil das eine angenehm und das andere unangenehm ist? Rechtfertigt das eine Abgrenzung voneinander? Ständig nehmen wir Unterscheidung zwischen Menschen vor. Manche sind uns nahe, andere nicht. Bei bestimmten Menschen öffnen wir uns, bei anderen bleiben wir auf Distanz.
Ich mag dich auf eine kleine virtuelle Reise einladen. Stell Dir vor, wir wären alle ein großes lichtvolles Wesen. Reiner ewiger GEIST. Nennen wir es GOTT oder die ALL-EINHEIT. Dieses Wesen ist pure Liebe und Vollkommenheit. Und dieses Wesen verfügt über riesige Fähigkeiten und Schöpferkraft. Eines schönen Tages kommt eine Idee auf. Die Idee des sich Erfahren-Wollens. Doch in der Einheit geht das nicht. Es braucht mindestens zwei Teile, um etwas wahrnehmen bzw. erfahren zu können. Einen, der beobachtet oder erfährt. Und etwas außerhalb davon, was gesehen oder wahrgenommen werden kann. Das erfordert Aufteilung der Einheit. Das Spiel beginnt. Aus einem werden zwei. Aus zwei werden hundert. Aus Hundert werden Tausend. So entstehen ganze Universen, Hierarchien und Bewusstseinsebenen. Das kann man endlos so weiter führen. Irgendwann werden diese vielen Teile zur Realität. Und nicht nur das. Man verliert den Überblick. Diese Idee ist nun in der Lage, die Trennung als naturgegebene und e i n z i g wahre Realität erscheinen zu lassen. Nach und nach verblasst die Erinnerung an den gemeinsamen Ursprung, an unsere Vollkommenheit, an unser EINSSEIN im Geist. Wir verdrängen unser wahres Sein so lange, bis das voneinander Getrenntsein zur Tatsache wird. Unsere Ideen und Wahrnehmungen kommen nun nicht mehr aus der EINHEIT sondern aus der TRENNUNG. Sie kommt nicht mehr aus der Ewigkeit sondern aus der Endlichkeit. Alle Schöpfung hat dementsprechend auch die Qualität dieser Quelle. Alles hat zwei Seiten und ist damit auch der Veränderung unterworfen. Jeder beginnt nun für sich alleine zu sorgen. Mit dieser Fehlwahrnehmung geht das auch gar nicht anders. Jeder lebt und erschafft für sich. Seine innere und äußere Welt. Dabei entstehen solche Gedanken wie Angst, Mangel und Schuld. Jetzt erkennen wir im Anderen nicht mehr den gemeinsamen Ursprung sondern "nur" ein separates Wesen. Eine andere Person, ein anderes ICH mit einem eigenen Willen. In der Steigerung wird es zum DU und zur Konkurrenz. So werden wir alle irgendwann zu Einzelkämpfern und subtilen Gegnern. Jeder hat sein eigenes Lebensleid. Vor allem müssen wir nun den Körper schützen, weil er unserer Ansicht nach das einzig wahre Leben ist. Dieses Konzept über uns (als Körper) ist sogar beweisbar, denn es ist das, was wir mit unseren gewöhnlichen Sinnen wahrnehmen. Wir beginnen nun sogar den Tod w a h r zu machen. Es ist interessant, kleine Kinder zu beobachten. Ihre Unbeschwertheit zu sehen, ihre natürliche Bereitschaft, Liebe zu verschenken. In Verbindung zu sein. Einfach so. Bis ihnen das Umfeld zeigt, dass sie Personen sind, die für sich einstehen sollten, erfolgreich werden und sich absichern müssen. Oder sie erleben bei den meisten Erwachsenen die Irritation zwischen Worten und Taten. Die "Großen" sprechen zwar von Liebe und sagen: "Vertrau mir". Doch das scheint ziemlich unbeständig zu sein. Nach und nach verschwindet der Glanz aus den Kinderaugen, die unbeschwerte Lebensfreude verblasst. Sie sind "eingetaktet" in den Mainstream und entwickeln sich früher oder später zu Kämpfern oder Versagern. Nun kann das so genannte normale Leben beginnen. Jetzt sind sie vorbereitet! Das nennen wir Erziehung.
Da jeder Mensch offiziell nur dieses eine Leben, diesen
einen Körper zu haben scheint, muss dieser ja auch gehegt und gepflegt werden. Und hin und
wieder auch verteidigt. Mein Leben, mein Beruf, mein vergänglicher Körper, das bin doch ich? Da sind wir fast beim Kern der Sache. Im Allgemeinen halten wir das für unsere ganze und einzige Realität. Doch unser wahres Wesen, das ist weit mehr. Erinnere dich an die kleine virtuelle Reise.
Einer der Mechanismen, die uns davon abhalten, ist
Aber das reale Leben ist einfach so, da kann man nicht zur Ruhe kommen. Das meinen wir. Doch es gibt durchaus Möglichkeiten da raus zu kommen, z.B. mit wahrer Vergebung. Damit lassen sich ziemlich radikal viele unserer eingefahrenen Muster durchbrechen. Vor allem der tief sitzende Glaube der Trennung voneinander und vom göttlichen GEIST in uns. Was sind denn eingefahrene Muster, was verstehst du darunter? Nehmen wir die Themen Mangelbewusstsein und Schuld. Unsere Schuld (bewusst oder unbewusst) und der drohende Mangel produzieren unaufhaltsam neue Konkurrenz- und Trennungsgedanken. Und damit ein gigantisches inneres Kinoprogramm. Eine Art privates Fernsehen des ICHs oder besser dem, was wir für unser ICH halten.
Dort läuft bei fast jedem die tägliche Serie: "Ich habe zu wenig
oder ich bin noch nicht gut genug.
Oder eine andere innere Radarstation sendet den entgegen gesetzten
Funkspruch: "Ich muss für mich alleine sorgen. Ich muss eine klare Vision
meines Lebens haben. Deshalb ist es sinnvoll, langfristig zu planen. Ich darf
nicht schwach werden oder gar zusammenbrechen. Ich sollte etwas mehr tun und
besser werden, weil ich noch nicht genug bin oder habe.
Dieses ganze innere Theater hält uns vom Gewahrsein unserer ursprünglichen Liebe, Verbundenheit und Göttlichkeit ab. Von unserem wahren Sein in Frieden und Vollkommenheit. Viele sagen sogar: "Gott! Ach du lieber Himmel, lass mich damit bloß in Ruhe. Das ist was für die Filmindustrie zu Weihnachten oder für alte Omas. Ich lebe in der Realität! Im Hier und Jetzt ist Liebe nicht gefragt, da ist Überlebenskampf angesagt." Für die meisten ist das sentimentaler Quatsch oder nur was für Schwächlinge, die mit dem Leben nicht klar kommen. Gott wird entweder ganz aus unserem Leben gestrichen oder er wird zum Erfüllungsgehilfen unserer EGO-Wünsche. Manche schicken ihm dann ihre Wunschzettel und sagen: "Du da oben, mach mal, aber hopp, hopp." Wir laden ihn ein und aus, wie es uns gerade passt. Oder Gott wird zum Gegner und potentiellen Richter über uns. Jeder hat da seine eigene Variante oder eine Mischung aus allem. Viele zittern mehr vor IHM, als dass sie ihn lieben. ER wird zu einer strafenden und wertenden ALLMACHT außerhalb von uns. Voller Willkür. Schließlich erleben wir ihn als ungerecht und nicht nachvollziehbar in seinen Entscheidungen. Zumindest häufig. Und von vielen gläubigen Menschen hören wir, dass Gott diese Welt erschaffen haben soll. Doch wie kann man sich so einem Wesen anvertrauen, das eine derart lieblose, ungerechte und chaotische Welt erschaffen hat? Vernünftigerweise nehmen wir da doch lieber unser Leben selber in die Hand. Wir sorgen alleine für unsere Sicherheit und unser Überleben. Wir haben schließlich einen eigenen Willen, der uns vor größerem Unheil bewahrt. Meinen wir. Wir rackern uns halb zu Tode und sind dennoch nie dauerhaft zufrieden mit dem Erreichten. Und irgendwann finden wir uns mit unserem Schicksal ab oder brechen zusammen. Manche werden sogar erfolgreich, doch sind sie von innen heraus wirklich glücklich? Wie viele wohlhabende Künstler sind z. B. depressiv und einsam, wir hingegen sehen sie nur im Rampenlicht und halten das für die erstrebenswerte Realität. Haben wir denn eine andere Wahl, als selber für uns zu sorgen?
Da sind wir bei einem weiteren wesentlichen Punkt. Unser freier
Wille (auch Persönlichkeit oder Ego genannt), unser von der göttlichen Ordnung abgewandter Geist kreiert permanent dieses Chaos
und neuen Unfrieden.
Ursache dafür ist unsere Separation, unser Eigenwille und der Versuch,
selbst für uns zu sorgen.
Am beliebtesten für die Hoffenden
und Erfolglosen unter uns sind solche Seminare, wie:
Doch was ist mit denen, die weiter in innerer Unsicherheit leben oder sich weiterhin nicht wirklich in dieser meist rücksichtslosen Welt zurechtfinden? Und was ist mit denen, die sich weiter einsam fühlen, trotz Erfolg?
Fördert das inneren und äußeren
Frieden?
Man kann sich das in etwa so vorstellen wie bei einem Orchester. Wenn die Musiker ohne Dirigenten, ohne Koordination einfach so vor sich hin spielen würden, wie wahrscheinlich würde daraus ein harmonisch klingendes Musikstück entstehen? Das wäre eher selten bis unmöglich. Simpel ausgedrückt ist das die Ursache für das ganze Durcheinander in dieser Welt. Weil jeder einfach so seine eigene EGO-Suppe kocht. Und das ganze auch noch für normal hält. Vielleicht gibt es hier und da schmackhafte "Familiensuppen". Doch auch das ist eher unwahrscheinlich. Hier hat das Glück oft nur eine kurze Halbwertzeit oder der Unfrieden wird einfach nur besser vertuscht. Das ist übrigens eine klare und unmissverständliche Antwort auf die Frage: "Warum lässt Gott so viel Unheil auf dieser Welt zu?" Es ist n i c h t Gott, der uns damit bestraft. Es sind wir selbst. Unser von Gott abgewandtes Denken und Handeln kreiert das ganze Wirrwarr in dieser Welt. Unser EGO ist mit genügend Schöpferkraft ausgestattet, um damit Trennung und Unfrieden aufrecht zu erhalten. Ja, wir sind solche mächtigen Wesen. Freien Willen nennen wir das. Der eine wünscht sich Regen, der andere Sonne. Was soll dabei herauskommen. Streifenweise Wetter? Ganz Schlaue sagen dann, es ist in d i e s e r Welt für alle genug da. Schön, nur warum zeigt sich die irdische Realität nach wie vor anders? Warum klappt das mit der gerechten Verteilung so schlecht? Gibt es vielleicht doch ETWAS, was einen größeren Überblick hat? Heißt das, wir sollten uns einem Dirigenten mit dem nötigen Überblick zuwenden?
Ja, das heißt es. Wenn wir uns wieder ganz der Weisheit der göttlichen Führung
anvertrauen, kann sich unser Leben von Grund auf wandeln. Im Innen und im Außen.
Wie kommt man mit dieser göttlichen Führung wieder in Verbindung? Am Anfang geht es darum, unsere großen und kleinen Ängste und Widerstände vor einer echten Gottesverbindung zu erkennen. Sehr häufig fühlen wir uns unwürdig oder schuldig IHM zu begegnen, weil in uns ein Bild von einem strafenden oder wertenden Gott existiert. Die Worte Sünde, Buße oder jüngstes Gericht hat wohl jeder schon einmal gehört. Eine unserer größten Ängste ist, unsere Souveränität zu verlieren. Die Worte Einfügen, Hingabe und Anvertrauen an die göttliche Führung lösen bei den meisten Menschen sofort innere Panik aus. Als hätten sie etwas ganz Wertvolles zu verlieren. Ihre Eigenständigkeit oder Kontrolle über ihr "wunderbares" Leben zum Beispiel. Dabei gleicht es eher einem Kampf, anstatt von Leichtigkeit durchzogen zu sein. Und wie kann man diesem ganzen Schlamassel entkommen?
Es bedarf der Korrektur dieses
grundsätzlichen Irrtums, unseres fehlgeleiteten Denkens.
Kannst du mal ein Beispiel für so eine illusionäre Projektion nennen?
Da ist z.B. jemand der uns besonders
nervt, weil er ständig Unordnung hinterlässt und sich trotz Ermahnen nicht
bessert. Wir müssen seinen Kram immer aufräumen. Irgendwann kocht eine innerliche Wut oder
Groll hoch.
Warum? Weil wir im Außen vorgeführt bekommen, was wir vielleicht an uns selber nicht leiden können. Wir werden im Außen an unsere eigene innere Unordnung erinnert. An all die unerledigten Dinge, die wir schon lange vor uns her schieben. Oder daran, dass wir nicht wirklich für uns einstehen können. Noch simpler. Jemand betritt bei einer Veranstaltung den Raum. Du siehst diese Person zum ersten mal. Du kennst sie nicht, weißt nichts von ihr. Und sie ist dir auf den ersten Blick unsympathisch. Sie erinnert dich an jemanden anderes, mit dem du gerade Ärger hast. Nun wird diese Person indirekt für etwas beschuldig, was sie gar nichts getan hat.
Wir beschuldigen häufig den Anderen, machen Vorwürfe oder fühlen uns als Opfer. Dabei bekommen wir gerade nur eine Gratisvorstellung unserer verborgenen Gedanken und Gefühle. Wir glaubten, sie gut genug in den inneren Keller abgeschoben zu haben und irgendwie um ein genaueres Hinsehen herum zu kommen. Nun kommen sie einfach so ungefragt nach oben. Das scheinbar von uns getrennte Gegenüber befördert mit seinem Verhalten unser verstecktes Innerstes nach Außen. Wem gefällt das schon? Wir schauen in einen Spiegel und sehen in Wahrheit nur unsere eigenen Schatten etwas deutlicher. Dein Gegenüber kann nur etwas in dir anrühren, was in dir vorhanden ist. Denn uns kann nur etwas tief berühren oder aufwühlen, was wir selber kennen. Was in uns brodelt. Was nicht geheilt ist. Sonst würde es uns nicht tangieren. Nicht so. Und was macht nun wahre Vergebung? Es geht um die Rückkehr zu Liebe und Verbundenheit miteinander und dem Gewahrwerden der göttlichen Quelle in uns. Denn sie ist in jedem. Wir sind DAS. Dazu bedarf es der Richtigstellung von Ursache und Wirkung. Und um die Klarstellung der Frage, wer ist Opfer und wer Täter. Nur dann können wir wirklich Verantwortung für unser Leben übernehmen und ein wahrhaft selbstbestimmtes Leben führen. Als erstes sollte ich mir bewusst werden, dass mein ICH permanent einen eigenen Film produziert. Eine Art privates Kino. In dem spiele ich eine ziemlich echt erscheinende Rolle. Besonders beliebt sind die Rückblenden in die eigene schlimme Vergangenheit. Wir suchen da besonders gerne nach Ursachen für unser Leid und Begründung für unser Opferdasein. Stopp das. Ja, das klingt hart. Doch nur das ist der Weg, um aus dem ewigen Kreislauf von Beschuldigung uns und anderen gegenüber ausbrechen zu können. Denn nichts davon passiert ohne unser eigenes Zutun. Durchatmen. Indem ich für mich zuerst einmal anerkenne, dass ICH alle Figuren und Situationen in diesem "Film" selber gemacht habe und am Leben halte (das ist wohl der größte Knackpunkt, den das EGO nicht leicht akzeptieren kann), kann ich sie auch verändern. Diese Bilder und Gefühle zeigen mir z.B. meinen Groll, meine unbewusste Schuld oder Unwürdigkeit. Wenn ich die gedankliche Eigenkreation des Ganzen anerkenne, kann ich meine Projektionen auch selbst beenden. Ich kann sie zurücknehmen, den Film einfach anhalten. ICH kann ihn sogar löschen. Das erfordert jedoch höchste Bewusstheit. Es sind schließlich nur Gedanken. Eine Art unwirklicher Traum, in dem wir uns einzeln und kollektiv befinden. Mehr nicht. Das meint es, wenn von Verantwortung für uns und die Gemeinschaft die Rede ist. Noch mal durchatmen, das ist heftig.
Im nächsten Schritt vergebe ich mir den
ganzen
inneren Film und mir als Regisseur, der so ein Durcheinander erschafft.
Die endgültige Befreiung davon liegt jedoch nicht in meiner Hand. Ich wende mich nun vertrauensvoll an den göttlichen GEIST und bitte um Erlösung von meinen Widerständen und Blockaden. Es geht dabei um wahres Anvertrauen und nicht um Bestellung beim Universum für ein bisschen Besser-Gehen. Hier ist die Rede von wirklicher Heilung und Rückkehr zur bedingungslosen Liebe.
Hingabe und totales Vertrauen in die göttliche Führung befreit uns von innerem
Leiden, Unfrieden und
Aber die Dinge laufen doch ganz real so ab, da kann ich doch gar nichts tun?
Ja, das meinen wir. Mit unserer ständig laufenden inneren
Filmvorführungsanstalt, die an unsere Gefühle
Wer das beenden will, kommt nicht um die Korrektur seines fehlgeleiteten Denkens herum. Diese vergängliche Welt, das ganze Chaos entstammt (so auch die "Kursaussage") der Schöpfung unseres fehlgeleiteten Denkens, das dem EGO entstammt. Alles, was dem Werden und Vergehen unterliegt entstammt der Idee der Trennung. Die Dualität ist nicht von GOTT gemacht. Sie entstammt alleine der Schöpfung unseres Egos. Auch wenn es uns nicht bewusst ist, sind wir dazu in der Lage zu erschaffen. Wir sind mächtiger als wir glauben. Unsere Ego-Eigen-Kreationen, unsere Trennungsgedanken sichern in dieser Welt die anhaltende Unsicherheit und Vergänglichkeit. Auch Leid, Krieg und Tod. Und dennoch ist in vielen von uns eine große Sehnsucht nach Stabilität und anhaltendem Frieden, oder?
Es ist fast so, als würden
wir alle eine Erinnerung in uns tragen.
Alles, was göttlichen Ursprungs ist, hat Bestand. So auch unser wahres SELBST. Aus dieser Quelle kommt der ewige und unvergängliche Frieden. Und beständige Liebe, die wahre Ordnung. Auch die Unsterblichkeit unseres wahren Wesens finden wir hier. Das war nie anders und wird nie anders sein. Gott erschafft weder Leid, noch Schmerz, noch Krieg noch Tod. Darin liegt d e r entscheidende Irrtum. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum wir uns Gott nicht ganz anzuvertrauen können. Denn wenn er (laut kollektiver Denkweise) so eine chaotische Welt gemacht haben soll und uns dann am Himmelstor auch noch bestrafen wird, wie sollen wir da freudig auf IHN zu gehen? Und uns SEINER Führung anvertrauen? Deshalb ist es unumgänglich, auch diesen Irrtum in uns zu korrigieren. Denn nur die Liebe und nicht die Angst ermöglicht es, sich an die wahre und ewige Quelle unseres SEINS zu erinnern. Und unser wahres lichtvolles Selbst zu erkennen. Hier ist der wahre Frieden, hier sind wir EINS mit Allem. Dieses Einssein mit Allem macht mir Angst. Ja, das macht dem EGO höllische Angst. Es fühlt sich wohler in der Abgrenzung. Das sichert sein Überleben. Denn das EGO ist schließlich der Schöpfer der Idee unserer Getrenntheit voneinander. So viel Nähe, so viel Einheit, vor allem so viel Verantwortung scheinen ungesund. Man hat ja mit sich selber schon genug zu tun. Und jetzt auch noch für Andere mit verantwortlich sein, nein danke.
In Wahrheit ist das der Schlüssel
zur Erlösung von all unseren kollektiven Qualen. Da wir alle im Ursprung EINS sind, kann jeder erwachte Teil des
Ganzen viel bewirken. Sehr viel.
Ein hawaiianischer Arzt hat z.B. innerhalb weniger Jahre ein ganzes Krankenhaus mit schwerst psychisch gestörten Patienten (viele davon Kriminelle in Sicherheitsverwahrung) durch Vergebung geheilt. Ohne einen einzigen Patienten gesehen zu haben. Er hat sich nur die Patientenakten bringen lassen und hat sich jeder Lebensgeschichte liebevoll zugewandt. Und hat jedem geistig vergeben. Dieser berührende und wahre Bericht ist im Background-Archiv nachlesbar ("Beispiel für wahre Vergebung" - einfach anklicken). Und wie kann ich diesen Überlebenskampf beenden, der sich so real abspielt?
Erkenne an, dass dein wahres Wesen reiner unsterblicher Geist ist.
Du bist weder auf deinen Körper begrenzt und dein Dasein endet auch nicht mit
seinem dahinscheiden.
Identifiziere dich auch nicht länger mit den gedanklich ablaufenden Dramen und Diskussionen in dir. Das sind alles nur vorübergehende Erscheinung in der Welt der Illusion, der Schatten. Es sind Gedankenbilder weiter nichts. Das bist nicht DU. Du bist viel mehr, als das.
Deshalb noch einmal. Sieh die eigene Projektion im Gegenüber und sprich dich und dein Gegenüber frei von Schuld, vergib dir und ihm.
Mache die Dramen nicht länger wahr.
Den Rest macht die göttliche Gnade, vertraue darauf. Im Moment deiner Bereitschaft zu
wahrer Vergebung wird sich in dir vieles zu lösen beginnen. Du wirst es erleben.
Vergib einfach immer, wenn im Alltag eine schwierige Situation auftaucht. Mach sie nicht länger w a h r. Manchesmal braucht es eine Zeit oder der Groll scheint besonders groß zu sein. Dann mache es später. Aber mache es. Nur die regelmäßige Anwendung korrigiert unser gewohntes Denksystem der Trennung.
Wie bist du mit wahrer Vergebung in Berührung gekommen? Durch meine eigene Lebensreise, die von einem ständigen Gefühl des "Falschseins" geprägt war, wurde ich dahin geführt. Die Themen Schuld und Unwürdigkeit schien ich gepachtet zu haben. Ebenso den Mechanismus, trotz Intelligenz und Fleiß niemals richtig wohlhabend oder erfolgreich zu werden. Obwohl ich viele gute Chancen und Angebote hatte, denn es mangelt mir weder an Talenten noch an Fleiß, gab es einen inneren Mechanismus, der mich von einer klassischen Karriere und weltlichem Erfolg abhielt. Zu keiner Zeit konnte ich mich in dieser Welt der Konkurrenz und des Überlebenskampfes glaubhaft einrichten. Mir fehlte einfach das Codewort für diese Welt oder das entsprechende Gen. Dieses Nichtzurechtkommen klebte wie Pech an mir. Im Laufe der Jahre wurde es immer schlimmer, ich empfand mich immer stärker als Versager, der sich einfach zu blöd anstellt. Nichts erfüllte mich hier wirklich, ich blieb einfach tief innen unglücklich. Die andern kamen zurecht. Ich nicht. Mein natürlicher Wunsch nach Verbundenheit, Liebe und Aufrichtigkeit war für die meisten Menschen, denen ich begegnete, nur ein sentimentales Nebenthema. So etwas schien in dieser Welt nicht gefragt zu sein. Zumindest konnte ich in der Geschäftswelt, in der ich mich bewegte, wenig damit punkten. Da ging es knallhart um Fakten, Zahlen, Gewinne. Immerhin handelten wir mit nicht ganz billigen Gütern - Immobilien. Es ging meist um Millionen. Schade, wie schnell da die Ehrlichkeit auf der Strecke bleibt. Wie sehr ich mich auch bemühte, Aufrichtigkeit und Geschäft zu vereinigen, es funktionierte nur selten bis gar nicht. Was andere im Blut zu haben schienen, war bei mir nicht da. Ich war kein Mitspieler dieses Clubs "Wer ist der Beste?". Diese Spielart konnte mich einfach niemals wirklich vom Hocker reisen. Ich zog mich innerlich immer mehr zurück. Irgendwann führte das zu einem körperlichen und nervlichen Totalzusammenbruch. Meine innere und äußere Not und das Leiden machten mich bereit, erstmals Gott um Hilfe zu bitten und mich ihm auch wirklich anzuvertrauen. Bisher hatte auch ich Gebete für unter meiner Würde gehalten und eher als unnützes Zeug empfunden. Ich meinte bis dahin, doch irgendwie alleine zurecht kommen zu müssen. Und ich war mir auch nicht sicher, ob ich mit Gott überhaupt etwas zu tun haben wollte. Da war eine Menge Angst und Ehrfurcht vor dieser ALL-MACHT. Nun hatte ich keine Wahl mehr. Ich war in der für mich hilflosesten Situation angekommen. Über Monate lag ich mit lähmungsartigen Bewegungsstörungen im Bett, ich war inzwischen auch wirtschaftlich pleite. Nur der Verstand funktionierte noch. Er produzierte unentwegt Horrorszenarien, Schuld und Scham, mein Leben so vergeigt zu haben. Nun konnte ich wirklich nur noch Beten. Ich erfuhr in dem Moment, was das Wort Hingabe bedeutet. Und auch, was göttliche Gnade vermag. Ich realisierte in einem winzigen Augenblick mein Freisein von Schuld und Unwürdigkeit. Mit diesem Wissen verlor mein ganzes Lebensdrama an Bedeutung. Ich konnte mir auf einer höheren Ebene vergeben und nichts von dem ganzen Theater hatte länger Bestand. Ich erkannte hingegen mein wahres, reines und ewiges Wesen jenseits der körperlichen Begrenzung und jenseits von geschäftlichem Erfolg. Doch ich war, wie so viele, ein Leben lang vor diesem Licht, meiner wahren Größe und eigentlichen Lebensaufgabe davon gelaufen. Ich wollte erst genug Geld haben, um mir dann meine Herzenswünsche zu erfüllen. Um womit auch immer, Nähe und Liebe auf dieser Welt zu mehren. Aber ich hatte keinen Plan, wie ich davon auch meinen Lebensunterhalt bestreiten sollte. Inzwischen erfahre ich den Kreislauf menschlicher Nähe, aufrichtiger Verbundenheit und LIEBE. All das, wonach ich mich ein Leben lang gesehnt habe. Und auch wirtschaftlich ist für mich auf wunderbare Weise gesorgt. Immer gerade genug. Keine Vorräte, doch wachsendes Vertrauen an den EINEN GELIEBTEN, der weiß, was ich brauche. Das nenne ich Befreiung. Seither weiß ich, wie heilsam es ist, sich ganz in Gottes Hände zu begeben. Ich erfahre immer stärker, dass jene Wissendheit, meine wirklichen Herzenswünsche und mein wahres Selbst EINS sind.
Diese Erfahrung fand ich wenig
später in Gary Renards Buch "Die Illusion des Universums" bestätigt.
Auch Marianne Williamsons "Rückkehr zu Liebe" berührte mich sehr. In beiden
Erlebensberichten fand
ich echte Seelenverwandte, die den Weg des Falschseins, des Leidens und der Erlösung
daraus kennen. Durch sie wurde ich
auch auf den Klassiker "Ein Kurs in Wunder"
aufmerksam. Auch das entsprach meinem Erleben. Der Inhalt dieses Werkes schien auf
meine Biografie zugeschnitten zu sein. Darin wird der direkte Weg zum Auflösen unserer unbewussten Schuld gelehrt.
Kein angenehmer Pfad für das EGO, welches Kleinhaltung und Dunkelheit liebt.
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