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Musik in der Medizin hat eine Jahrtausende alte Tradition.

In Ägypten setzten sie die Priester zur Heilung ein.

Assyrische Schriften berichten über Konzerte gegen schlechte Energien.

Vedische Texte aus Indien wissen um Musik als Heilmittel seit mehr als 4.000 Jahren.

Chinesische Traditionen sind noch älter.

Für die Medizin des alten Griechenland war der Heilgesang ein wichtiger Stützpfeiler.

Arabische Ärzte sorgten über Jahrhunderter hinweg für die größte und fruchtbarste Blüte der Musikmedizin.

Im Europa des Mittelalters studierte jeder Arzt selbstverständlich auch Musik. Ab dem 13. Jahrhundert wurde Musik sogar Pflichtfach.

Erst in der Neuzeit trennten sich die Wege von Medizin und Musik.

 

Die berühmte Schule des Pythagoras.

Der hellenische Mathematiker, Astronom, Philosoph und Metaphysiker Pythagoras von der Insel Samos (570 - 510 v. Chr.) war auch ein bedeutender Forscher und Gelehrter der Musik.

Seine Erkenntnisse in Bezug auf Harmonien und Tonsysteme gelten heute noch weitgehend.

 

Das Credo seiner Schule:

Nirgends ist der Zusammenhang zwischen Realität und Metaphysik besser erkennbar als in der Musik. Die mathematischen Gesetze der Natur, der Musik und der seelisch-körperlichen Struktur des Menschen stimmen überein.